Über mich

Ich bin Servicearchitekt. Ich entwickle und designe passende, nachhaltig aber auch schöne Services. Diesen Beruf kann man nicht lernen. Er entwickelt sich. Er hat mit meinem Lebenslauf und mit meinen Erfahrungen zu tun.

 

Nach meinem Studium der Elektrotechnik/Elektronik habe ich im technischen Umfeld gearbeitet. Ich war Berater und Projektleiter, spezialisiert auf IT-Infrastrukturen. In dieser Zeit war ich stolz darauf, ein „technischer Freak“ zu sein.

Unter Literatur können Sie einige Veröffentlichungen von mir dazu finden. Ich war Ingenieur mit Leib und Seele und hatte größte Freude daran, technische Infrastrukturen zu entwickeln, aufzubauen und der Funktion zu übergeben. In dieser Zeit war ich aber auch Projektleiter und Verkäufer. Das, was ich im Projekt machte, habe ich oft auch selbst verkauft. Es hat mir Spaß gemacht.

 

Ich konnte mit guten Lösungen begeistern und Ergebnisse liefern.

 

Nach meiner Tätigkeit als angestellter Verkäufer, Berater und Projektleiter für technische Infrastrukturen habe ich mich mit meinem Geschäftspartner selbstständig gemacht. Wir hatten eine große Vision und gründeten 1995 ein Ingenieurbüro als Startup und begannen, wie es sich gehört, im Keller. Zu zweit saßen wir an zwei alten Schreibtischen und versuchten, ein neues und innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln.

 

Ich weiß, wie Startup funktioniert; ich weiß, wie Märkte entwickelt und erobert werden.

 

Die Pionierarbeit hat sich gelohnt. Aus dem Zwei-Mann-Startup wurde schnell ein größeres Engineering-, Consulting- und Softwareunternehmen, welches inzwischen knapp 100 Mitarbeiter beschäftigt. Ich hatte die Chance, mich vom Kleinstunternehmer bis zum Vorstand meiner Firma, der RÖWAPLAN AG hochzuarbeiten, konnte Führungs- und Verantwortungsübernahme lernen und ausbauen. In meinem Unternehmen war ich Gründer, Geschäftsführer, Vorstand und bin nun seit 2018 Aufsichtsrat. Ich habe damit alle Phasen im Unternehmen "erlebt", ich weiß von was ich spreche.

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Natürlich war ich auch stets Mitarbeiter, Verkäufer und Projektleiter. Ich habe selbst in Kundenprojekten aktiv gearbeitet. Die Schwerpunkte meiner Beratungstätigkeit waren am Anfang technisch, später prozessual, auch systemisch. Am Anfang plante und beriet ich zu technischen Anlagen und Systemen, später kümmerte ich mich um die Prozesse für Planung, Projekte und Betrieb.

 

Ich entwickelte mich vom Technik- zum Prozessberater. Meine Erfahrungen und die systematischen Erkenntnisse meiner Arbeit habe ich in einem Buch zusammen gefasst: "Mehr Erfolg durch professionellen Service".

 

Im Rahmen meiner Prozessberatung hatte ich ein einschneidendes Projekt bei einem großen Konzern. Mit vielen hundert Manntagen habe ich eine umfangreiche Restrukturierung begleitet. Gemeinsam mit einem ganzen Beraterteam haben wir viele Maßnahmen erarbeitet und auch erfolgreich eingeführt. Am Ende dieses Projektes führte ich ein Gespräch mit meinem Auftraggeber. Er war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, ich nicht .... Ich sagte, dass ich den Eindruck habe, dass nur 80 % der von uns erarbeiteten Maßnahmen tatsächlich genutzt werden. Der Kunde sagte mir, dieser Wert ist sehr gut. Als Techniker und Ingenieur kannte ich bis dahin eigentlich nur 100%ige Lösungen - es funktioniert oder es funktioniert nicht. Als System- und Prozessberater musste ich lernen, dass es keine 100%igen Lösungen gibt. Man kann etwas besser machen als vorher war - einen Schritt weiterzukommen ist besser, als sich gar nicht zu bewegen. Eine Organisationsentwicklung hat aber nie ein Ergebnis, es ist immer ein Prozess.

 

Im Zuge dessen stieß ich darauf, dass der Wirkungsgrad von Veränderungsprojekten, von Strukturprojekten, von Prozessprojekten immer mit dem Faktor Mensch zu tun hat. Nur wenn die Menschen auf allen Ebenen der Organisation im Rahmen von Veränderungen gut abgeholt und mitgenommen werden, kann ein hoher Wirkungsgrad erreicht werden. 

 

Daher beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit dem systemischen Denken. Hier geht es u.a. genau darum, die Betroffenen wirklich zu Beteiligten zu machen. Im systemischen Denken ist das keine Phrase, sondern ein Statement. Um hier kompetent wirken zu können habe ich eine zweijährige Ausbildung zum "Systemischen Organisationsentwickler" (SOE) absolviert und erfolgreich abgeschlossen.

 

Als Systemiker erarbeite die Lösung mit dem betreffenden System, mit der betreffenden Organisation.

 

Damit entsteht Akzeptanz und Nachhaltigkeit.

 

Somit habe ich in meinem Leben zuerst Technik beraten, dann Prozesse entwickelt und am Ende den Faktor Mensch als bedeutendsten Baustein aller Veränderung identifiziert. Diese drei Bausteine machen nun meinen Erfahrungsschatz aus. Sie sind die Basis meiner Beratungsangebote, sie sind mein Kapital.

 

Ich habe bei Kundenprojekten und als Manager im eigenen Unternehmen gelernt, wie Verantwortung übernommen, delegiert, wahrgenommen und gestaltet wird. Ich kann viel aus eigener Erfahrung berichten, habe aber auch Methodiken entwickelt, die ich zur Basis meiner Arbeit gemacht habe. Diese finden Sie u.a. unter Literatur aber auch in meinem Blog. Besonders möchte ich mein neues Buch erwähnen: "Authentisch führen!" Das Buch gibt Führungskräften 15 neue und überraschende Perspektiven zur authentischen Führung.

Systemisches Handwerkszeug und jahrelange Erfahrungen im Management sowie strukturgebende Methoden der Servicearchitektur, werden in meinem Portfolio zu einer neuen Symbiose verwoben.

Der Mensch hinter dem Servicearchitekten hat gelernt, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Er hat gelernt, dass die eigene Perspektive nur eine von vielen möglichen ist. Er hat gelernt zu moderieren, er hat gelernt Kompromisse zu finden. Er hat gelernt, dass nachhaltige Lösungen nur dann funktionieren, wenn sie auf vielen Schultern mitgetragen werden und möglichst wenig Widerstände hervorrufen.

 

Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

 

Ich bin seit vielen Jahren Lehrbeauftragter der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen. Ich unterrichte die Themen (IT) Servicemanagement und Softskills in den Fakultäten Informatik, Elektrotechnik und BWL (Wirtschaftsinformatik). Schwerpunkt meiner Lehre ist die Kombination aus Technik, Prozessen und Menschen.  

Ich bin bin im Aufsichtsrat des des VfR Aalen 1921 e.V. als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates ehrenamtlich tätig.

 

 

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Ich bin Mitglied des Digitalisierungsausschusses der IHK und im DigiZ der IHK "Marktscout". Seid 2019 bin ich Dozent der Wispo AG. Meine Schwerpunkte in der systemischen Weiterbildung sind Strategie-, Portfolio- und Prozessberatung.

Ich fotografiere gern und habe eine kleine Auswahl von Fotos in meiner Galerie.

Mehr von mir erfahren Sie in meiner Podcast Episode "Über mich".