Über mich

Spannende Jahre und meine größten "Learnings" in 10 Kapiteln

Kapitel 1

Warum ein gutes Studium nicht automatisch einen guten Job ergibt

1990

Mein Studium ist zu Ende. Ich habe Elektrotechnik und Elektronik studiert und ein sehr gutes Diplom erhalten. Man sollte meinen, es ist nun einfach, einen Job zu bekommen. War es aber nicht. Viele handgetippte Bewerbungen gingen mit viel Enthusiasmus an viele Firmen, viele Enttäuschungen kamen nach ein bis zwei Wochen in Form der Absagen zurück. Ingenieure waren nicht gesucht, eine „fette Krise“ beherrschte die Wirtschaft. Also habe ich als Monteur gearbeitet und Kabel gezogen und Dosen installiert. 

 

Meine Lektion: 

Mache, was möglich ist, lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Kapitel 2

Ausdauer schafft Optionen und ist die Basis für „Glück“

 

1992

Kabel ziehen musste ich nicht lange. Mein Chef erkannte, dass ich auch anderes tun konnte. So arbeitete ich ein paar Monate als Projektleiter und Berater. Was mein Vorgesetzter sah, gefiel ihm, er schickte mich mit einem Auto, einem Laptop, einem Drucker und einem Mobiltelefon nach Dresden, um dort eine Filiale aufzubauen. Noch heute sehe ich mich in einer gelben Telefonzelle Kundentermine ausmachen. Eine andere Möglichkeit gab es damals nicht. Aber die Mühe hat sich gelohnt (jedenfalls für meinen damaligen Chef … :-). Nach zwei Jahren hatte die Niederlassung knapp 15 Mitarbeiter und war als eine der ersten Unternehmen für Datennetze in Dresden etabliert. Das machte mich stolz und zufrieden. 

 

Meine Lektion: 

Ich habe gelernt, dass man den Kunden in den Mittelpunkt stellen muss. 

Kapitel 3

 

Mein Start in die Selbstständigkeit

1995+

Ich habe mit meinem Geschäftspartner ein eigenes Unternehmen gegründet, wir nannten es RÖWAPLAN, nach den Gründern. Gemeinsam starteten wir im Fitnessraum im Keller eines Wohnhauses. Es hat vollkommen gereicht, um von dort aus fleißig Kunden anzurufen, Telefonlisten akribisch abzuarbeiten, nachzufassen, Termine auszumachen und immer wieder zu versuchen, das Portfolio des jungen Ingenieurbüros zu positionieren. Es hat geklappt, heute hat RÖWAPLAN knapp 100 Mitarbeiter.

 

Mein Fazit: 

Fleiß zahlt sich (irgendwann) aus. 

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RÖWAPLAN AG in Abtsgmünd

Kapitel 4

Meine Arbeit als beratender Ingenieur und als "Tecki"

1998+

Nun war ich als selbstständiger beratender Ingenieur angekommen. In meinem eigenen Unternehmen konnte ich die Techniken planen, die mir Spaß machen: Datennetze und Telekommunikationsnetze. Ich war ein „Freak“, habe sehr große Netze planen können und war erfolgreich. Bücher, viele Fachpublikationen und Fachartikel zeugen davon. Aber die Expertise kam nicht von allein, viel Zeit und Mühe waren nötig, um dort anzukommen.

 

Mein Fazit:

Leidenschaft und der Wunsch, im Thema perfekt zu sein und Zeichen zu setzen, zahlen sich aus. 

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Kapitel 5

 

Mein Einstieg in die Welt der Prozesse

2005+

Ich habe für einen großen Automobilkonzern das Datennetz geplant, alles war erfolgreich aufgebaut. Danach sagte der Kunde "unterstützen Sie uns bitte bei der Definition der Betriebsprozesse und bei der Auswahl des Betreibers". So konnte ich in ein ganz neues Thema „hineinwachsen“, in die Welt der Prozesse.

 

Schnell wurde mir klar, dass ein Mehrwert erst dann entsteht, wenn um ein „technisches Objekt“ die passenden Prozesse etabliert werden. Nur wenn ein "Objekt" richtig geplant, richtig eingeführt und richtig betrieben ist, ist es für die Nutzer, die Kunden, auch sinnvoll und nützlich.

 

Sie können anstatt „Objekt“ jede beliebige Sache einsetzen, die Ihnen gerade in den Sinn kommt, Sie werden feststellen, diese Aussage stimmt trotzdem, Prozesse werden IMMER benötig. 

 

Also kümmerte ich mich um Prozesse: 

 

Prozesse für den Betrieb, Prozesse für die Projekte und Prozesse für die Entwicklung, für die Produktion, die Vermarktung uvam. Ich wurde Experte für Prozess und Prozessdesign.

 

Auch hier entwickelte ich Expertise, schrieb ein Buch und halte seit über zehn Jahren Vorlesungen an der Fachhochschule in Aalen zu diesem Thema

Mein Learning: 

Ohne Prozesse bringt die beste Technik nichts. Prozesse sind ein Sachverhalt, der genauso akribisch beleuchtet, analysiert und gestaltet werden muss, wie technische Anlagen und Systeme und Objekte. 

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Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen

Kapitel 6

Wirksamkeit erhöhen, Führung verbessern: 

Systemisch denken!

2011+

Das Prozessprojekt in einem großen Konzern ist abgeschlossen. Im Feedbackgespräch sage ich, dass ich meine, dass nur ca. 75 % der erdachten Prozesse etabliert sind. Der Kunde fand, dass das sehr viel ist. Mir waren 75 % zu wenig. Ich stellte mir die Frage, wie kann es besser gehen, wie können Prozesse besser funktionieren. 

 

Ein entscheidender Faktor dabei ist der Mensch. Nur wenn er im wahrsten Sinne des Wortes mitmacht, werden die Prozesse am Ende auch so gelebt, wie sie erdacht waren. Also habe ich mich mit Changeprozessen beschäftigt und mit der Frage, wie Menschen motiviert werden, wie Menschen kommunizieren, an welchen Stellen ich Menschen wie ansprechen und abholen muss, damit sie „mitgehen“ und noch besser „mitmachen“. Ich entwickelte meine Kompetenzen in Softskills und qualifizierte mich als systemischer Organisationsentwickler. 

 

Mein Learning

Ohne die Menschen abzuholen und mitzunehmen, funktioniert gar nichts. Das hat mich auch veranlasst, ein Buch zum Thema Führung zu schreiben. 

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Kapitel 7

Marketing ist nicht alles - aber ohne Marketing ist alles nichts.

2016

Nach über 20 Jahren im Kundengeschäft zog ich mich von der „Front“ zurück und kümmerte mich bei RÖWAPLAN u.a. um das Marketing unseres inzwischen knapp 100 Mitarbeiter großen Unternehmens. Auch hier wurden neue Zeichen gesetzt: Online-Marketing wurde eingeführt und sorgte nach einer Anlaufzeit bald zu stetigen Terminen und zu einer Ergänzung der Vertriebsaktivitäten. 

 

Das Learning 1 

Online-Marketing ist mindestens eine Ergänzung, wenn nicht ein Ersetzen des klassischen Vertriebs. Ohne Online-Marketing geht heute nichts mehr. 

 

Das Learning 2 

Aber auch eine andere Erkenntnis reifte: Nur wer gut positioniert ist, kann seine Lösungen verkaufen und vermarkten, das ist im Off- oder im Online-Marketing gleichermaßen der Fall. Die Positionierung, das Portfolio ist der Dreh- und Angelpunkt eines Unternehmens.

Kapitel 8

Abschied - oder wie man eine funktionierende Firma übergibt.

2018

Zeit des Abschieds und des Anfangs. Ich verlasse als Vorstand die RÖWAPLAN AG, das Unternehmen, das ich gegründet und 23 Jahre mitgeleitet habe. Ich wechselte in den Aufsichtsrat und übergab, gemeinsam mit meinem Gründungskollegen, das Unternehmen in die Hände bewährter Mitarbeiter, die nun die Leitung und den Führungsstab bilden. 

 

Diese letzte Phase des Unternehmertums zu erleben ist wichtig, um auch zu verstehen, wie ein „Exit“ funktioniert. Dazu müssen Prozesse und Strukturen so gestaltet sein, dass auch ohne die Gründer, ohne die Unternehmer, das Unternehmen weiterbestehen kann. Dieses Kapitel im Unternehmerleben habe ich nicht nur gelernt, sondern auch erfolgreich umgesetzt. Heute kann ich wohlwollend beobachten, wie die Firma auch ganz ohne mich funktioniert. Nun ist Zeit für meine neue Vision, für Servicearchitekt.

Mein Leasing:

Um ein Unternehmen erfolgreich zu übergeben, genügen nicht ein paar Monate der Übergabe, das "Projekt" muß von Anfang an mitgedacht werden. Ohne Strukturen und Prozesse klappt es nicht...

Kapitel 9

Neuanfang - eine neue Vision wird wahr!

2018+ 

Ich starte Servicearchitekt, meine neue Vision. Mir geht es darum, meine Leidenschaft für Dienstleistungen und Services, für deren Engineering und für deren Optimierung zu perfektionieren und mit vielen Unternehmerinnen und Unternehmern zu teilen. Dazu habe ich Methoden und Verfahren entwickelt, die schnelle und effiziente Beratungsprozesse ermöglichen. Um das Kernthema der Portfolio- und Produktbildung und der Positionierung herum biete ich Leistungen zur Effizienzsteigerung und zur Vermarktung von Dienstleistungen und Services an. Ich teile meine Erfahrungen und nutze dazu eine effiziente Methodik. Meine Kunden sehen schnelle Fortschritte.

 

Service-Architekt richtet sich an Unternehmer, Dienstleister, Freiberufler und Selbstständige, die vorrangig Dienstleistungen anbieten. Mein Portfolio finden Sie hier. 

Meine Erfahrung

Das Geschäftsmodell kommt an. Meine Kunden können die Impulse meiner Unterstützung und meines Coachings schnell und wirksam umsetzen. Sie sehen Erfolge. So habe ich es mir gewünscht. So kann es weiter gehen...

Kapitel 10

Das 10. Kapitel entsteht gerade. Vielleicht sind Sie ein Teil dieses Kapitels.

 

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