Systemische Beratung

 

Der systemische Berater geht davon aus, dass es viele Perspektiven gibt, welche die Wirklichkeit reflektieren. Die absolute Wahrheit gibt es nicht. Es gibt jeweils nur eine Konstruktion der Wirklichkeit, die jeder Mensch für sich selber durch seine individuelle Beobachtung ableitet. Das zu respektieren und auch zu akzeptieren hilft zu einer anderen Haltung, zu einem anderen Verständnis von Zusammenhängen und Organisationen.

 

Der Systemiker sieht die individuelle Meinung, d.h. die Interpretation der Wahrheit durch den Einzelnen, zunächst wohlwollend und bereichernd. Er geht davon aus, dass jede Person einen guten Grund hat, die Welt genau so und nicht anders zu sehen. Durch diese Haltung erreicht der Systemiker eine hohe Akzeptanz, kann viele Leute einfangen, mitnehmen und begeistern.

 

Aus dieser Haltung ergibt sich auch eine andere Perspektive: Der Systemiker geht davon aus, dass die Lösung im System bereits existiert. Wenn Organisationen neue Lösungen suchen, versucht der Systemiker mit seiner Methodik diese Lösungsprozesse  zu begleiten und zu moderieren. Die Lösungen entstehen „Bottom-up“, sie entstehen aus dem Pool von Erfahrungen und Erkenntnissen der beratenen Organisation.

 

Natürlich kann eine Fachberatung diese Ideenfindung ergänzen, auch bereichern, aber nicht ersetzen. Der Systemiker geht stets davon aus, dass nachhaltige Lösungen nur entstehen können, wenn diese auf Basis einer breiten Akzeptanz der Beteiligten erarbeitet werden.

 

Der Systemiker hat nicht die perfekte Lösung dabei. Er hilft der Organisation, die für sie passende Lösung selbst zu finden. Der Systemiker hilft zur Selbsthilfe.

Meine Beratung ist keine Fachberatung, sie kennt nicht die Lösung für das Problem. Meine Beratung hilft eigene, nachhaltige und akzeptierte Lösungen zu finden. 

 

Servicearchitektur 

Was steckt hinter Servicearchitektur? Zuallererst orientiert sich die Servicearchitektur am Portfolio. Das Portfolio sind die Angebote, die Service Provider offerieren. Serviceangebote sind solche Angebote, die von Menschen direkt oder indirekt erarbeitet werden. Letztendlich ist alles ein Service. Vom Brötchen beim Bäcker über den Cloud-Service der IT zum Medizinservice des Physiotherapeuten über den Produktionsservice des Unternehmens zum Instandhaltungsservice des Monteurs bis hin zum Projektservice des Immobilienentwicklers - alles sind Services, alles ist ein Service.

 

Das Portfolio ist das entscheidende Merkmal für Sinnstiftung und Identifizierung eines Serviceanbieters. Und da alle Angebote im weitesten Sinne Services sind, ist auch jeder Anbieter ein "Service Provider".

 

Das Portfolio genau zu kennen und weiterzuentwickeln ist die Aufgabe erfolgreicher Unternehmer und erfolgreicher Führungskräfte. Das Portfolio gibt es nämlich nicht nur im Unternehmen als Ganzes. Das Portfolio gibt es in jeder Abteilung, in jedem Team. Jeder hat etwas anzubieten, was ein anderer konsumiert. Auch innerbetriebliche Portfolios können genauso betrachtet werden, wie externe Angebote.

 

Services gibt es also intern, Services gibt es extern, Services gibt es überall. Die Entwicklung, die Darstellung und die Optimierung des Portfolios ist damit ein wesentlicher Schwerpunkt der Servicearchitektur.

 

Weiß ich was ich anbiete, weiß ich auch, wie ich dies produzieren muss und weiß ich auch, wie ich das verkaufen soll.

 

Das Portfolio ist demzufolge der Dreh- und Angelpunkt für die Ausrichtung der Prozesse, die zur Produktion und zur Vermarktung der Services genutzt werden.

 

Diese Fragen klärt der Servicearchitekt an erster Stelle. Ist das Portfolio klar, lässt sich daraus eine strukturgebende Ordnung ableiten. Sie führt zur Transparenz und zu den Big Pictures, die den Überblick schaffen. 

 

Wenn die Transparenz vorliegt und wenn klar ist, an welchen Stellen nun weitergearbeitet werden soll, ist eine Analyse notwendig. Diese Analyse folgt wiederkehrenden Prinzipien und daraus abgeleiteten Methoden. 

 

Die Prinzipien der Servicearchitektur geben Veränderungs- und Optimierungsprojekten den notwendigen Rahmen, die notwendige Struktur. Sie führen zur Zielgerichtetheit und Effizienz, sie reduzieren Beliebigkeit und produzieren Ergebnisse. Darauf kommt es letztendlich an.

Der Servicearchitekt kombiniert die Prinzipien der Servicearchitektur mit den systemischen Methoden und führt damit zu höchster Effizienz und Nachhaltigkeit in Beratungs- und Veränderungsprozessen.

Probieren Sie es aus!

Schauen Sie sich mein Portfolio an!

 

 

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